Die Schenkelhilfe

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Mit der Schenkelhilfe wird das Pferd in Bewegung versetzt oder die aktuelle Geschwindigkeit wird verstärkt oder beibehalten.

Eine Schenkelhilfe wirkt treibend. Es werden folgende Schenkelhilfen unterschieden:

  • der vorwärts treibende Schenkel
  • der vorwärts-seitwärts treibende Schenkel
  • der verwahrende Schenkel

Der vorwärts treibende Schenkel

Mit dem vorwärts treibenden Schenkel wird das Pferd in sämtlichen Gangarten nach vorne getrieben. Dabei liegen die Schenkel des Reiters etwas hinter dem Gurt und üben dabei leichten Druck aus.

Der vorwärts-seitwärts treibende Schenkel

Diese Hilfe wird beispielsweise beim Schenkelweichen genutzt. Der Schenkel des Reiters wird etwa eine Handbreit hinter den Gurt gelegt. Der Impuls des Schenkels muss immer dann erfolgen, wenn das Hinterbein des Pferdes abfußt.

Der verwahrende Schenkel

Er bildet das gegenüber des vorwärts oder vorwärts-seitwärts treibenden Schenkel. Der verwahrende Schenkel liegt ebenfalls eine Handbreit hinter dem Sattelgurt und verhindert das seitliche Ausbrechen des Pferdes z.B. auf gebogenen Linien oder in Wendungen. Verwahrend heißt der Schenkel, weil er nicht so aktiv eingesetzt wird, die beiden anderen Schenkelhilfen.


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